Objektive Bewertung von Mitarbeitern und Kandidaten (m/w/d)

Unter Objektivität versteht man die Beschreibung oder Bewertung eines Sachverhalts oder Ereignisses, welche unabhängig von dem Subjekt ist. Eine objektive Bewertung ist demnach eine Bewertung, welche keine persönliche Wertung beinhaltet. Das Subjekt nimmt einen neutralen Standpunkt ein.

Das Gegenteil einer objektiven Bewertung ist eine subjektive Bewertung. Hier wird die Bewertung eines Sachverhalts oder Ereignisses durch eine persönliche Wertung des Subjekts beeinflusst.

Eine objektive Bewertung beispielsweise eines Kandidaten (m/w/d) im Rahmen eines Vorstellunggesprächs oder eines Mitarbeiters (m/w/d) gestaltet sich in der Praxis häufig schwierig, weil in der Regel auch die „Sympathie“ von Personen beurteilt wird. Eine objektive Bewertung eines Kandidaten (m/w/d) oder Mitarbeiters (m/w/d) bedeutet, dass mehrere Subjekte zu einem Urteil ohne persönliche Wertung hinsichtlich beispielsweise der Fachkompetenz eines Mitarbeiters (m/w/d) gelangen. Objektivität in Bezug auf eine Mitarbeiterbewertung ist vor allem wichtig, das eine Mitarbeiterbewertung der Sicherung und Verbesserung der Qualität eines Unternehmens sowie der zielgerichteten persönlichen Personalentwicklung dient.

Eine Beurteilung eines Mitarbeiters erfolgt in aller Regel in drei Phasen:

  1. Beobachten
  2. Bewerten
  3. Besprechen

Unabhängig von einer objektiven Bewertung wird prinzipiell zwischen einer absoluten und einer relativen Mitarbeiterbeurteilung unterschieden.

Im Rahmen der absoluten Beurteilung werden Stärken und Schwächen eines Mitarbeiters (m/w/d) betrachtet und diese Form der Beurteilung bezieht Teamkollegen des Mitarbeiters (m/w/d) nicht ein.

Bei der relativen Beurteilung wird die Leistung und Schwächen sowie Stärken des Mitarbeiters (m/w/d) in Relation zu den Leistungen der Teamkollegen gesetzt. Dadurch können Schwächen leichter identifiziert werden. Darüber hinaus kann jedes Unternehmen durch die relative Beurteilung ein eigenes Leistungs-Ist und Leistungs-Soll Niveau erstellen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten eine Mitarbeiterbeurteilung durchzuführen. Diese Möglichkeiten können eine subjektive oder eine objektive Bewertung beinhalten.

Fragebögen, Mitarbeitergespräche oder eine Selbsteinschätzung bedeuten eine subjektive Bewertung.

Die Beurteilung eines Mitarbeiters (m/w/d) auf Basis von Zahlen unterstützt eine objektive Bewertung. Beurteilungen auf Basis von Zahlen sind beispielsweise, wie gering oder hoch die Kundenbeschwerden sind oder wie viele Kunden ein Mitarbeiter (m/w/d) innerhalb eines bestimmten Zeitraums gewinnen konnte. Eine objektive Bewertung auf Basis von Zahlen ist jedoch zeitaufwändiger und schwieriger, je komplexer die Tätigkeit des Mitarbeiters (m/w/d) ist.

ALEADON bieten mit ihrer Interviewanalyse im Bereich der Personalauswahl ein wertvolles Instrument für eine objektive Bewertung eines Kandidaten (m/w/d) im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs. Sie können entweder eine bereits vorhandene Vorlage verwenden oder eine eigene, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Vorlage erstellen. Darüber hinaus können Sie mit dem Interview-Vergleichsprofil sofort zwei oder mehrere Kandidaten (m/w/d) miteinander vergleichen und objektiv betrachtet den optimalen Kandidaten (m/w/d) selektieren. Des Weiteren eignet sich die Kompetenzanalyse in ihrer entwickelten Form unterschiedlicher Bewertungsvarianten ideal für die objektive Bewertung von Personen. Ein klassisches Instrument der Personalentwicklung und Talentmanagement ist das 360 Grad Feedback System von ALEADON: Hier können Unternehmen die Bewertungsvarianten für eine objektive Bewertung selbst wählen.