Wie funktioniert die Präferenzanalyse?

Unsere Präferenzanalyse ist leicht verständlich und praxisorientiert aufgebaut. Durch die Online-Auswahl aus 23 Kategorien können innerhalb von circa 15 bis 30 Minuten die persönlichen Präferenzen ermittelt und durch vier unterschiedliche Farben dargestellt werden. Das Ergebnis ist direkt im Web-Portal für Talentmanagement verfügbar.

Die Einteilung der Präferenzen basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychologie, Betriebspädagogik und Soziologie. Die vier Basispräferenzen werden in den Farben Rot, Blau, Grün und Orange visualisiert. Die Farben wurden aufgrund der psychologischen Wirkung auf den Menschen ausgewählt.

Rot steht für kreative, risikofreudige und visionäre Präferenzen
Blau steht für rationale, logische und analytische Präferenzen
Grün steht für zuverlässige und qualitätsbewusste Präferenzen
Orange steht für zwischenmenschliche und kommunikative Präferenzen

Die Analyse beinhaltet keine Kompetenzfragen oder Bewertungen wie beispielsweise bei unserer Kompetenzanalyse. Das Ergebnis ist somit wertfrei und unterstützt im Idealfall das Selbstbild der teilnehmenden Person. Die Erkenntnis und der Nutzen der Präferenzanalyse sind, die Vorlieben innerhalb der vier Basispräferenzen anschaulich gewichtet zu sehen. Daraus kann abgeleitet werden, wie sich unterschiedliche Präferenzen von Personen ergänzen können, um eine erfolgreiche Teamarbeit zu fördern. Die Präferenzanalyse hilft ebenfalls zu verstehen, warum es in Teams immer wieder zu Konflikten kommt, beispielsweise durch gegensätzliche Präferenzen von Personen, wie Durchsetzungswillen und Umsetzungswillen. Des Weiteren hilft die Präferenzanalyse zu verdeutlichen, weshalb sich die Kommunikation zwischen Menschen je nach Präferenzen manchmal leicht bis sehr schwer gestaltet, beispielsweise dadurch, dass eine Person eher aufgabenorientiert handelt und eine andere Person eher beziehungsorientiert die beruflichen Aufgaben wahrnimmt.

Nachfolgend werden beispielhaft die einzelnen Basispräferenzen einer Person abgebildet.

Darüber hinaus wird in jedem Profil auch eine Gegenüberstellung der gegensätzlichen Dimensionen Umsetzungs- und Durchsetzungswille sowie Aufgabenorientierung und Beziehungsorientierung gezeigt.

Es gibt zwei Arten von Einzelprofilen der Präferenzanalyse, einmal mit Selbsteinschätzung und einmal ohne Selbsteinschätzung. Beim Profil mit Selbsteinschätzung kann die teilnehmende Person zunächst eine Eigeneinschätzung der Basispräferenzen vornehmen und anschließend die Fragen beantworten.  Das Ergebnis der Selbsteinschätzung und das Ergebnis der Präferenzanalyse wird ausführlich dargestellt und Abweichungen hervorgehoben.

Die Einzelprofile stellen immer die Basis für das Teamprofil und das Aufgabenprofil dar. Ein Teamprofil kombiniert somit mehrere Einzelprofile und stellt die Präferenzen eines Teams grafisch dar. Das Aufgabenprofil wird speziell vom Unternehmen für eine offene oder bereits vorhandene Position bzw. Stelle im Betrieb anhand von typischen Präferenzen im Rahmen eine Multiple-Choice- Verfahrens kinderleicht erstellt. Anschließend kann das Aufgabenprofil mit Einzelprofilen von Bewerbern oder vorhandenes Personal verglichen und „gematcht“ werden.

 

Welche Varianten der Präferenzanalyse haben sich in der Berufspraxis bewährt?

  • Präferenzanalyse mit Selbsteinschätzung
  • Präferenzanalyse ohne Selbsteinschätzung
  • Präferenzanalyse als Teamprofil
  • Präferenzanalyse als Aufgabenprofil

 

Wie wurde unsere Präferenzanalyse entwickelt?

Unsere Online-Analyse wurde in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Forschungskolloquien in den wissenschaftlichen Fachgebieten der Soziologie, Psychologie und Betriebspädagogik entwickelt. Bei der Entwicklung stand primär die Frage im Vordergrund: Wie rekrutiere ich die richtige Person und setze diese oder ein Team stärkenorientiert ein, und wie schaffe ich es, die persönlichen Vorlieben für die berufliche Entwicklung sowie Leistungssteigerung besser zu nutzen? Dabei wurden gängige weltweite Persönlichkeitsanalysen, Potenzialanalysen und Instrumente für Personalentwicklung wie beispielsweise Big Five, DISG, HBDI, MBTI oder Reiss-Profile analysiert und mit dem damaligen Stand der Wissenschaft verglichen. Darüber hinaus sind unterschiedliche Menschenbilder wie beispielsweise nach McGregor oder Schein in die Evolution der Präferenzanalyse eingeflossen. Bei unserer Präferenzanalyse gibt es bewusst keine Typendefinition wie bei anderen Analysen. Von Bedeutung ist vielmehr die Erkenntnis, dass jeder Mensch individuell ist und unterschiedliche Denk- und Verhaltensmuster hat. So unterscheiden sich, bezogen auf ihre Persönlichkeitsstruktur, beispielsweise auch eineiige Zwillinge voneinander. Wir haben uns außerdem bewusst gegen die Darstellung von Extra- und Introversion entschieden, weil die nach innen gerichtete oder nach außen präsentierte Haltung nichts über die Denkweisen und beispielsweise unternehmerischen Fähigkeiten einer Person aussagt.